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Liebe Tischtennisfans,
aus personellen und finanziellen Gründen können wir euch in der nächsten Saison Spitzentischtennis nicht mehr im gewohnten Umfang präsentieren. Die Alternative zu einem „schleichenden Ende“ waren die Kooperation (Bündelung vornehmlich der finanziellen Mittel) mit dem TTC Frickenhausen, um aktuell weiterhin in Würzburg Bundesliga und Champions League sehen zu können – wenn auch in verringertem Umfang –, und die personelle Fusion (Bündelung von Know-how) mit dem TTC Kist, von der insbesondere der Breiten- und Jugendsport profitiert und zudem langfristig alle sportlichen Möglichkeiten offen lässt.
Wir bitten um euer Verständnis für diesen für uns sicher nicht leichten aber doch notwendigen Schritt und hoffen, dass ihr uns in Zukunft auch unter den neuen Namen die Treue haltet. Wir bedanken uns ganz herzlich für die gewährte Unterstützung in den letzten 14 Jahren, in denen wir 10 Jahre lang erste Liga und 4 Jahre zweite Liga spielten.
Natürlich hoffen wir auf ein Wiedersehen beim ersten Auftritt des TTC Müller Frickenhausen/Würzburg in Würzburg.
Das Präsidium von Müller Würzburg
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03.06.2008 15:58 |
Müller Würzburg geht in der nächsten Saison als TTC Müller Frickenhausen/Würzburg an den Start!
Presseerklärung
Das Präsidium von Müller Würzburg hat beschlossen, mit dem TTC Frickenhausen mindestens für die nächsten drei Jahre zu kooperieren. Der Verein wird ab der Saison 2008/09 unter dem Namen TTC Müller Frickenhausen-Würzburg in der DTTL antreten. Sportliche Ziele für die Saison 2008/09 sind die Play-offs in der Deutschen Tischtennisliga und das Erreichen des Viertelfinales in der European Champions League. Durch die Bündelung der Kräfte soll sich ein starker Verein im Süden Deutschlands etablieren, der mittelfristig auch an der nationalen und internationalen Spitze mitmischen kann.
Aus finanziellen Gründen war dies die einzige Möglichkeit, weiterhin absolutes Spitzentischtennis in Würzburg zu präsentieren. Freilich nicht im bisherigen Umfang: Die Verteilung der zu erwartenden 12 Heimspiele in der DTTL bzw. der ECL zwischen Würzburg und Frickenhausen wird etwa im gleichen Verhältnis geschehen, wie die Würzburger und Frickenhäuser Sponsorengruppe am Gesamtetat beteiligt sind. Das würde für die bevorstehende Saison vier Heimspiele in Würzburg bedeuten.
Es sei betont, dass die Initiative aus rein sportlichen Gründen und einzig und allein von den Würzburger Präsidiumsmitglieder Karl-Heinz Schätzlein, Georg Münzhuber einvernehmlich mit dem Gesamtpräsidium ausgegangen ist. Durch geschäftliche Überschneidungen mit dem Regionalbereich Frickenhausen beim bisherigen Hauptsponsor und Denkmalsanierer Frank Müller GmbH war es möglich, diesen Sponsor maßgeblich mit in die neue Konstellation einzubringen.
Personell werden von Würzburger Seite die bisherigen Präsidiumsmitglieder Peter Schürer und Georg Münzhuber auch dem Präsidium des neuen Vereins angehören, Karl-Heinz Schätzlein wird ebenso wie Dipl.-Kfm. Frank Müller Aufgaben im Bereich des Managements übernehmen.
Müller Würzburg
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28.04.2008 21:36 |
Müller Würzburg - Werder Bremen 3:6
Nur 120 Zuschauer sahen das "kleine Finale" um Platz sechs. Mit 2:0 lag Werder nach den Doppeln in Front: Keen/Kishikawa schlugen Ling/Keinath 3:1 und Hielscher/Cioti das Würzburger Duo Tan/Fan gar 3:0. Tan Rui Wu brachte den Gastgeber durch ein umkämpftes 3:2 gegen Seiya Kishikawa heran (8:11, 5:11, 11:7, 14:12, 12:10). Und Würzburg konnte sogar ausgleichen: Thomas Keinath präsentierte sich stark in seinem letzten Punktspiel für die Mainfranken und bezwang Trinko Keen 3:1. Doch Werder wollte unbedingt den sechsten Platz und schlug zurück: Constantin Cioti setzte sich gegen den enttäuschenden Ling Wei Chao mit 3:0 (11:8, 11:9, 16:14) durch und Lars Hielscher hielt sich an Abwehrkünstler Evgueni Chtchetinine in drei erstaunlich lockeren Sätzen schadlos (11:7, 11:8, 11:1). Der Pausenstand in Würzburg lautete 2:4, der starke Aufsteiger aus Deutschlands Norden nahm Kurs auf Tabellenrang sechs. Daran änderte sich auch nach dem zweiten Durchgang im oberen Paarkreuz nichts: Tan Rui Wu bezwang Trinko Keen zwar ebenso knapp wie zuvor dessen Teamkollegen Seiya Kishikawa, jedoch stellt der Japaner durch ein 3:1 gegen Keinath den alten Abstand wieder her. Lars Hielscher setzte sich schließlich gegen Ling Wei Chao in fünf Sätzen zum 6:3-Endstand für die Hansestädter durch. Werder Bremen krönte eine starke Rückrunde mit Tabellenplatz sechs und verdrängte Müller Würburg auf den siebten Rang.
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22.04.2008 12:26 |
Plüderhausen - Müller Würzburg 5:5
Auch wenn es nur noch um wenig für beide Teams ging, verlief das Aufeinandertreffen vor 350 Zuschauern in der Hohbergsporthalle doch äußerst spannend. Nach ausgeglichenen Doppeln punkteten die Schwaben zunächst im vorderen Paarkreuz zweifach - Karakasevic schlug Keinath und Svensson etwas überraschend Tan Rui Wu mit 13:11 im Entscheidungssatz - und legten eine 3:1-Führung vor. Die nächsten drei Matches gingen jedoch an den Gast aus Mainfranken, wobei es Aleksandar Karakasevic nicht vergönnt war, sein letztes Einzel für den SV Plüderhausen vor heimischer Kulisse siegreich zu gestalten: trotz 2:1-Satzführung musste der Serbe am Ende seinem Widersacher Tan Rui gratulieren. Der künftige Maberzeller Robert Svensson glich durch ein 3:2 über Thomas Keinath zum 4:4 aus, doch Ling Wei Chao brachte den Gast wieder in Front, so dass es schließlich dem Schweden Magnus Molin vorbehalten blieb, durch ein hauchdünnes 3:2 über Defensivkünstler Evgueni Chtchetinine den Punktgewinn für Plüderhausen zu sichern.
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14.04.2008 12:25 |
Müller Würzburg - TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell 4:6
1.200 Zuschauer in der s.Oliver-Arena - bester DTTL-Saisonbesuch in Würzburg, nur in der Champions-League gegen Niederösterreich war die Halle voller - wurden Zeugen eines packenden, ja verrückten Tischtennis-Matchs, das beileibe nichts für schwache Nerven war. Die Gäste aus Osthessen, die noch um die Play-Off-Qualifikation kämpfen, lagen nach den Doppeln mit 2:0 in Front, verloren dann vier Einzel in Folge, um schließlich nach der Pause alle Spiele zu gewinnen und einen nicht mehr für möglich gehaltenen, wichtigen 6:4-Sieg mit in die Rhön zu nehmen.
Alles schien nach Plan für die Osthessen zu laufen, als die schwedischen Ex-Weltmeister Waldner/Persson im hart umkämpften Doppel gegen Tan/Keinath mit 11:9 im Entscheidungssatz die Nase vorne hatten. Am Nebentisch hatte ihre Kollegen Feng/Meng kurzen Prozess mit Ling/Chtchetinine gemacht. Doch dann die Ernüchterung: vier Einzel in Folge gingen an den Gastgeber, der sich gut motiviert präsentierte, während den Maberzellern eine gewisse Verkrampfung anzumerken war. Überraschend dabei der 3:2-Sieg von Thomas Keinath gegen Feng Zhe, aber auch Evgueni Chtchetinines glattes 3:0 gegen Jörgen Persson stand so nicht auf der Rechnung der Experten. Zur Pause mit 2:4 in Rückstand, waren die Hoffnungen der Osthessen auf ein Minimum gesunken, aus der nach dem Tickermeldungen zu vermutenden Niederlage von Hauptkonkurrent Grenzau gegen Ochsenhausen Kapital zu schlagen. Aber dann setzte die große Aufholjagd ein. Hätte allerdings Bulgarien-Chinese Feng Zhe gegen den Kroatien-Chinesen Tan Rui nicht in der Verlängerung des Entscheidungssatzes gewonnen, sondern verloren, wäre die Partie vermutlich kurz und schmerzlos zugunsten der Mainfranken zu Ende gegangen, während so bei der Waldner-Truppe neue Energien freigesetzt wurden. Schließlich kam es zum großen Showdown im Schlusseinzel zwischen Evgueni Chtchetinine und dem in dieser Saison oft glücklosen Jörg Schlichter. Der favorisierte weißrussische Defensivkünstler ging zwar zweimal nach Sätzen in Führung, musste aber am Ende seinem taktisch immer geschickter agierenden Gegner gratulieren. Schlichter sorgte mit diesem Erfolg dafür, dass sein Team nun den punktgleichen Grenzauern richtig bedrohlich im Nacken sitzt. Die beiden Aspiranten auf den vierten Play-Off-Rang sind nun lediglich noch durch ein einziges Spiel getrennt, das die Westerwälder den Osthessen voraus haben.
Würzburgs Coach Matthias Landfried: "Das war in der Tat nichts für schwache Nerven. Wir wollten uns aber nach dem 0:2-Doppelrückstand nicht wieder genauso unter Wert schlagen lassen wie in Frickenhausen. Das ganze Team hat gut gekämpft und Fulda geschockt, indem wir alle vier Einzel im ersten Durchgang gewannen." Auf die Frage nach dem Knackpunkt, weshalb die Partie bei einer 4:2-Führung schließlich doch noch aus den Händen glitt, bemerkt Landfried: „Fulda war nach der Pause immer noch geknickt und sowohl Feng Zhe als auch Jan-Ove Waldner gerieten 1:2 bzw. sogar 0:2 in Rückstand, doch Tommi Keinath hatte dann im dritten Satz bei fünf aufeinanderfolgenden Bällen Pech und Tan verlor nach hoher Führung den Faden. Nachdem der 4:4-Ausgleich hergestellt war, hat Fulda mit aller Macht um die Play-Off-Chance gekämpft und sich durchgesetzt." Der Würzburger Coach widerspricht der Vermutung, dass bei den Mainfranken nun endgültig die Luft heraus sei: „Das Fulda-Spiel hat auf unsere restlichen beiden Partien keine Auswirkung. Wir wollen gegen Plüderhausen und Bremen mindestens drei Punkte holen und können dann eine Saison mit akzeptablem Abschneiden in der DTTL und großartigen Erfolgen in der Champions-League würdig abschließen." Fuldas Vorsitzendem Stefan Frauenholz war die Erleichterung noch 90 Minuten nach Spielende anzumerken: "Das war heute ein Wechselbad der Gefühle für uns mit gutem Ende. In der Pause hatten wir schon nicht mehr an einen Sieg geglaubt. Sensationell Schlichters Sieg gegen Chtchetinine im Schlusseinzel! Die Chancen auf den vierten Play-Off-Platz stehen nunmehr fifty-fifty, aber mit einem kleinen psychologischen Vorteil auf unserer Seite.“
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01.04.2008 12:58 |
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